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„Ohne Furcht und Komma“: Mut machende Worte und festliche Musik
Dekanat Erlangen 4 Stunden 15 Minuten agoReformationsgottesdienst in der Neustädter Universitätskirche
Mit einem festlichen Gottesdienst in der Neustädter Universitätskirche beging das Dekanat Erlangen den Reformationstag 2026. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen zusammen, um einen Abend zu erleben, der von inspirierenden Worten, feierlicher Musik und persönlicher Begegnung geprägt war.
Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern stellte ihre Predigt unter das Leitwort „Ohne Furcht und Komma. Reden ist Gold wert“. Kraftvoll eröffnete sie ihre Auslegung mit der biblischen Zusage „Fürchtet euch nicht“ und ermutigte die Anwesenden, auch in herausfordernden Zeiten mutig und vertrauensvoll ihren Glauben zu leben.Ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Dekanats folgte unmittelbar im Anschluss: Dr. Thomas Koch wurde als neuer Klimaschutzkoordinator offiziell vorgestellt und herzlich im Dekanat Erlangen willkommen geheißen.Für den festlichen musikalischen Rahmen sorgten der Bezirksposaunenchor sowie Dekanatskantor KMD Wieland Hofmann. Durch die Liturgie führte Dekan Dr. Bernhard Petry.
Beim anschließenden Empfang im KREUZ+QUER nutzten viele Gäste die Gelegenheit, mit Regionalbischöfin Hann von Weyhern und Dekan Petry ins Gespräch zu kommen. In angenehmer Atmosphäre klang der Abend bei persönlichen Begegnungen und anregenden Gesprächen aus.
couragiert widerständig - FriedensDekade 2026
Dekanat Erlangen 5 Stunden 16 Minuten agoDie Ökumenische FriedensDekade vom 8. bis 18. November 2026 will zum couragierten, widerständigen Handeln anregen. An zehn Tagen laden auch die Kirchen im Dekanat Erlangen ein, über Gerechtigkeit und Verantwortung nachzudenken und deutschlandweit Zeichen des Friedens zu setzen.
Ausstellung „Frauen des Friedens”
08.–18. November, 9.00 bis 20.00 Uhr,
Matthäuskirche (Uttenreuth)
Portraits von zwölf Frauen, die sich für Frieden eingesetzt haben; Eröffnung am 8.11. um 19 Uhr
Schalom – Frieden
09. November, 19.00 Uhr, St. Markus
Gedenkgottesdienst zu Mauerfall und Reichspogromnacht
Kundgebung mit Friedensgebet
14. November, 11.00 bis 12.00 Uhr, Besiktasplatz
Kundgebung für die Menschen und gegen den Krieg in der Ukraine
Gottesdienste am 15. November:
„Couragiert widerständig” – Gottesdienst zum Motto der Friedensdekade, 11.30 Uhr, Neustädter Kirche
Gottesdienst zum Abschluss der Ausstellung „Schattenkreuz”, 11.00 Uhr, Herz-Jesu-Kirche
Jugendgottesdienst am Volkstrauertag, 17.00 Uhr, St. Bartholomäus (Eschenau)
Friedenskonzert
15. November, 17.00 Uhr, Matthäuskirche (Uttenreuth)
Der postliberale Kapitalismus und die innere Zeitenwende
17. November, 19.00 Uhr, K+Q (Bohlenplatz 1)
Vortrag von Ingar Solty, Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik; Eintritt frei
„Couragiert sein geht nicht alleine”. Warum wir Gemeinschaft brauchen
18. November, 19.00 Uhr, Evang.-ref. Gemeinde (Calvinsaal)
Gottesdienst am Tisch mit leichtem Essen
Gottesdienst am Buß- und Bettag
18. November, 19.00 Uhr, St. Maria Magdalena (Tennenlohe)
Gestaltet von den Konfirmandinnen und Konfirmanden
Friedensweg
19. November, 18.30 Uhr, Tennenlohe
In großer Ökumene mit Impulsen und anschließendem Imbiss. Start: Kath. Kirche Tennenlohe
Die Wittenbergisch Nachtigall
Dekanat Erlangen 6 Stunden 10 Minuten agoLiteraturgottesdienst am 8. November 10:00, in St. Anna Forth
Aus Anlass des 450. Todestages von Hans Sachs (1494–1576) betrachten wir sein Spruchgedicht „Die Wittenbergisch Nachtigall“ aus dem Jahr 1523 – eines der prägenden literarischen Werke der frühen Reformationszeit. Die „Nachtigall“ ist eine Allegorie auf die Lehre und Kirchenkritik Martin Luthers, die sich in deftiger Sprache auch mit der Reaktion der Vertreter der römischen Kirche auseinandersetzt. Dabei wird deutlich, wie radikal die Reformation auf das Wort der Schrift vertraute und daraus ihre Kritik an kirchlicher Macht und Missständen ableitete.
Damit stellt sich die Frage nach der Aktualität der reformatorischen Grundsätze: Was ist von dem reformatorischen Anspruch geblieben, dass nicht die Kirche selbst, sondern Christus und sein Wort die letzte Autorität besitzen?

